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Die Wertstofftonne seit 1. Januar 2024

Die Entsorgungsfirma Knettenbrech + Gurdulic hat aufgrund des Verpackungsgesetzes die Leerung der Wertstofftonnen zum 1. Januar 2024 als ein komplett neues Gebiet im Vollservice übernommen. Auftraggeber ist der Betreiber Duale Systeme (BDS). Der städtische Eigenbetrieb Team Sauberes Karlsruhe war bis Ende 2023 mit der Wertstoffsammlung betraut.

Kontaktdaten Knettenbrech + Gurdulic

E-Mail: lvp-ka@knettenbrech-gurdulic.de

Internet: www.knettenbrech-gurdulic.de

Telefon: 0800 505 2 505 oder 0721 966 0 4411

Fragen und Antworten zur Wertstofftonne der Firma Knettenbrech + Gurdulic

In die Wertstofftonne dürfen seit dem 1. Januar wie bisher Verpackungsabfälle (sogenannte Leichtverpackungen) und stoffgleiche Nichtverpackungen (z. B. ein defekter Kunststoff-Wäschekorb oder eine ausgediente Metallbratpfanne) eingegeben werden. Darüber hinaus wird in den Stadtgebieten mit Vollservice dieser Service auch weiterhin angeboten. Allerdings ist seit diesem Zeitpunkt für die Wertstoffsammlung nicht mehr die Stadt, sondern ein von den Betreibern Dualer Systeme beauftragtes Entsorgungsunternehmen zuständig. Deswegen erfolgte seit dem 1. Januar 2024 die Leerung der Wertstofftonnen nicht mehr wie bisher vom Team Sauberes Karlsruhe (ehemals Amt für Abfallwirtschaft), sondern durch die Firma Knettenbrech + Gurdulic. Die Stadt selbst ist seit diesem Zeitpunkt nur noch für die Sortierung und Verwertung der von Knettenbrech + Gurdulic erfassten stoffgleichen Nichtverpackungen verantwortlich.

Die Betreiber Dualer Systeme (BDS) organisieren bundesweit die Sammlung, Sortierung und Verwertung gebrauchter Verkaufsverpackungen für Industrie und Handel. Sie sind dafür verantwortlich, dass die vom Verpackungsgesetz vorgeschriebenen Recyclingquoten erreicht werden. Im Rahmen eines Deutschland-weiten Ausschreibungsverfahrens beauftragen die BDS entsprechende Entsorgungsunternehmen mit der Sammlung. In diesem Zusammenhang hat die für den Stadtkreis Karlsruhe zuständige Firma Landbell die Sammlung der Wertstoffe an die Firma Knettenbrech + Gurdulic vergeben.

Für die Sammlung der Wertstoffe ist seit dem 1. Januar 2024 die Firma Knettenbrech + Gurdulic verantwortlich. Seit diesem Zeitpunkt ist diese dann der direkte Ansprechpartner für die Karlsruherinnen und Karlsruher. Zu Fragen hinsichtlich der Abfalltrennung berät das Team Sauberes Karlsruhe allerdings weiterhin über die Behördennummer 115.

Nein, es besteht gemäß § 13 und § 14 des Verpackungsgesetzes für alle Haushalte die Verpflichtung, gebrauchte Verpackungen getrennt vom Restabfall zu sammeln und einer Verwertung zuzuführen.

Für die Wertstofftonne fallen keine weiteren Gebühren an.

In die Wertstofftonne kommen nur Leichtverpackungen sowie stoffgleiche Nichtverpackungen.

Leichtverpackungen:
Ausschließlich gebrauchte und restentleerte Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas sind, dürfen in die Wertstofftonne eingegeben werden. Einzelne Verpackungsbestandteile (z. B. Aluminiumdeckel beim Joghurtbecher) bitte vorher voneinander trennen. Ein Ausspülen ist nicht notwendig.
Siehe: Mülltrennung wirkt!

Stoffgleiche Nichtverpackungen:
Ausrangierte Produkte aus Kunststoff und Metall (z. B. Alufolie, defekter Kunststoff-Wäschekorb, eine Metallschöpfkelle oder Styropor)

In den Haushalten fallen bei den Verpackungsabfällen vor allem sogenannte Leichtverpackungen an. Diese bestehen meist aus Kunststoffen und Verbundstoffen (z. B. Spülmittelflaschen), Aluminium oder Weißblech (z. B. Konservendosen). Verwendetes Papier wird dabei meistens mit Kunststoff imprägniert oder es dient als stabilisierende Hülle bei dünnen Kunststoffverpackungen. Eine typische Verbundstoffverpackung ist der Getränkekarton. Dieser besteht aus Karton sowie dem Kunststoff Polyethylen und kann für länger haltbare Lebensmittel zusätzlich eine Aluminiumschicht enthalten. Weitere gängige Verbundstoffverpackungen sind Butterfolie (Aluminium/Papier) oder kunststoffbeschichtete Kartons für Tiefkühlkost und Instantsuppenbeutel (Aluminium/Kunststoff).

Stoffgleiche Nichtverpackungen bestehen aus Metall und/oder Kunststoff. Beispiele für stoffgleiche Nichtverpackungen, die in einem Haushalt anfallen können, sind beispielsweise Eimer, defektes Spielzeug aus Kunststoff oder ein alter Aluminiumtopf.

Nein, die Wertstofftonne wird nicht gereinigt. Da nur entleerte Leichtverpackungen und stoffgleiche Nichtverpackungen über die Wertstofftonne entsorgt werden dürfen, ist eine Reinigung in der Regel nicht notwendig.

Der Inhalt der Wertstofftonne wird in Sortieranlagen in verschiedene Einzelfraktionen getrennt. Dort werden Metalle und verschiedene Kunststoffe (unter anderem Polyethylen, Polypropylen, Polystyrol, Folien, Kunststoffflaschen und auch Getränkekartons) sowie weitere verwertbare Abfälle separiert und anschließend einer hochwertigen Verwertung zugeführt.

Die Wertstofftonne wird auch weiterhin 14-täglich geleert.

Eine Wertstofftonne kann über die Firma Knettenbrech + Gurdulic per E-Mail unter neu bestellt, abbestellt oder mit einem größeren oder kleinerem Fassungsvolumen bestellt werden. Hier verweisen wir ebenfalls auf entsprechende Informationen der Firma Knettenbrech + Gurdulic.

Abbildung einer Wertstofftonne von Knettenbrech + Gurdulic

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