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Abfallvermeidung

Abfallvermeidung ist eines der bedeutendsten Themen der Abfallberatung. Am besten ist: Abfall gar nicht erst entstehen zu lassen. Abfall vermeiden heißt, auf überflüssige Dinge zu verzichten, die zu Abfall werden können. Das schont von Beginn an die Umwelt und die Ressourcen. Beim Einkaufen fängt die Abfallvermeidung an und geht weiter im täglichen Leben beim Umgang mit Ressourcen und Produkten.

Abfallvermeidung

Es gibt verschiedene Ausprä­gun­gen der Abfall­ver­mei­dung. Quali­ta­tive Abfall­ver­mei­dung hat zur Folge, dass weniger schädliche Abfälle entstehen. Kühlschränke ohne FCKW und Pumpsprays statt Spraydosen mit dem Treib­mit­tel FCKW sind anschau­li­che Beispiele, die uns täglich begegnen. Quanti­ta­tive Abfall­ver­mei­dung bedeutet, dass die Abfall­menge reduziert wird.

Abbildung von Handwaschseifen

Im Laufe der vergangenen Jahre haben Handel und Herstel­ler auf die Anfor­de­run­gen des Kreis­l­auf­wirt­schafts- und Abfall­ge­set­zes reagiert. Verpa­ckun­gen wurden optimiert, Produkte werden in umwelt­freund­li­che­ren Varianten angeboten.

Die Verpackung

Beispiele, um Verpackungen zu reduzieren oder zu vermeiden:

  • Kunststoffe sind gut recycelbar. Die Hersteller haben im Laufe der Jahre reagiert und bieten zum Beispiel bei Spülmittel Verpackungen aus Recyclingkunststoff an.
  • Vermeiden Sie überflüssige Umverpackungen aus Karton. Greifen Sie beim Kauf zu Produkten, bei denen auf diese verzichtet wird.
  • Wählen Sie beim Kauf von Putz- und Waschmitteln sowie Kosmetik möglichst Nachfüllpackungen. Durch weniger Materialverbrauch, leichteren Transport und geringeres Volumen verbessern Nachfüllpackungen die Umwelt und sind ökologischer.
  • Greifen Sie zu Produkten, die wenig oder gar nicht verpackt sind und vermeiden Sie Mogelpackungen mit viel Luft.
  • Abgepackte und verschweißte Waren verursachen oft unnötigen Abfall. Verwenden Sie so oft wie möglich Frischhaltedosen beim Einkauf.

Das Produkt

Beispiele für Produkte mit wenig Verpackung:

  • Seifenstück statt Wasch­lo­tion
  • Rasier­seife statt Rasier­schaum

Beispiele für Mehrwegalternativen, die Einwegprodukte ersetzen:

  • Stoff­win­deln statt Wegwerf­win­deln, alternativ: „mitwach­sen­de“ Baumwoll­win­deln mit waschbarer Einlage und Wegwerfv­lies
  • Stoffta­schentücher statt Papier­ta­schentücher
  • Haushaltstücher aus Stoff/Mikrofaser statt Küchentücher aus Papier

Beispiele für Produkte/Produk­tal­ter­na­ti­ven zur Abfall­ver­mei­dung:

  • Mikro­fa­sertücher (ohne Reini­gungs­mit­tel zu verwen­den!)
  • Wechsel­kopf-Zahnbürsten
  • Spezielle Wattestäbchen aus Metall
  • Waschbare Pads aus Baumwolle oder Seide statt Wattepads

Bedenken Sie bei Ihrem nächsten Einkauf, ob ein abfall­ar­mes Produkt den von Ihnen gewünsch­ten Zweck nicht genauso – vielleicht sogar besser – erfüllt. Mit einer abfall­ar­men Variante können Sie zudem Ihre Abfallbehälter und Ihren Geldbeutel entlasten.

Abflussreiniger, auch Rohrreiniger
Ursache für einen verstopften Abfluss sind oft Haare, Fett und Kalkseife. Besser als die chemische Keule ist die Vorbeugung: Ein zusätzliches Abflusssieb fängt Haare und Fremdkörper ab. Fett sollte nicht über die Spüle entsorgt werden.

Dosierung von Konzentraten und Waschmitteln
Vermeiden Sie Überdosierung und lesen Sie die Produkthinweise. Beachten Sie zum Beispiel bei Spülmittel-Konzentraten die tatsächliche Ersparnis gegenüber der herkömmlichen Variante. Von Produkt zu Produkt kann es große Unterschiede geben.

Beachten Sie besonders beim Wäschewaschen die Wasserhärte. Bei einem Umzug oder Urlaub in anderen Regionen ist bei veränderten Wässerhärten eine angepasste Dosierung erforderlich. Informationen zur Wasserhärte erhalten Sie bei Ihren Stadtwerken.

Einwegprodukte meiden

  • Rasierer mit Ersatzklingen statt Einwegrasierer
  • Spezielles Mikrofasertücher oder Waschlappen aus 100 % Baumwolle sind der erste Schritt zur Abfallvermeidung (statt Einwegwaschlappen)
  • Putzlappen und Reinigungsmittel statt Reinigungstücher, noch besser: Mikrofasertücher ohne Putzmittel
  • Ohrenreiniger aus Metall
  • Stofftaschentücher statt Papiertaschentücher

Tipps

Einwegprodukte sparsam und sinnvoll verwenden:

  • Küchentuch aus Papier zum Vorreinigen fettiger Pfannen, Backbleche  (kein Fett im Abfluss!)
  • Papiertaschentücher bei akuten Infekten (Hygienegründe)

Mikrofasertücher gibt es sowohl fürs Putzen als auch zur Körperpflege. Mikrofasertücher gibt es in Drogeriemärkten, Bioläden und im Umweltversand.

Recyclingprodukte wie Küchentücher, Taschentücher, Toilettenpapier finden Sie beispielsweise auch als Recyclingvariante. Schon bei deren Herstellung fallen weniger Abfälle an.

Leere Cremetiegel können prima zur Aufbewahrung von Kleinteilen weiterverwendet werden. Oft lassen sich die aufgeklebten Etiketten/Produktinformationen leicht und rückstandsfrei entfernen.

Gemüse

Tipps gegen Lebensmittelverschwendung

Kaufen Sie nur, was Sie (ver)­brau­chen können

Und ist das Sonder­an­ge­bot im Supermarkt noch so verlockend: Kaufen Sie nur die Mengen, die Sie recht­zei­tig verbrau­chen können. Gehen Sie nicht hungrig einkaufen.

Verar­bei­ten Sie, was Sie nicht verbrau­chen können

Sollten Sie einmal zuviel gekauft haben, versuchen Sie, durch geeignete Methoden den Verderb aufzu­hal­ten: aus Äpfeln können Sie ein leckeres Kompott zuberei­ten, aus Gemüse kann noch ein schmack­haf­ter Eintopf entstehen. Frischkäse kann zum Verfeinern von Suppen oder Soßen verwendet werden. Und zur Not geht (fast) immer: Einfrieren!

Übersicht im Kühlschrank

Oft dient der Kühlschrank auch als Vorrats­schrank. Ungeöff­nete Konserven, Marme­la­denglä­ser und alles, was keiner Kühlung bedarf, verhindern die Übersicht und so kann es geschehen, dass geöffnete Gläser, Becher oder andere schnell aufzu­brau­chende Produkte übersehen werden und verderben.

Nicht aus der Flasche trinken

Wenn die angebro­chene Flasche mehrere Tage gestanden hat, sind die Reste nicht mehr unbedingt zum Verzehr geeignet. Daher lieber ein Glas verwenden, wenn nicht sicher ist, dass alles gleich getrunken wird.

Verschenken Sie Ihre Lebensmittel

Es gibt jede Menge Anlaufstellen, die Ihre Lebensmittel dankbar annehmen. Erkundigen Sie sich bei Ihren Freunden, Bekannten oder Nachbarn, ob sie etwas benötigen. Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit, zum Beispiel über „Foodsharing“ die Lebensmittel zu verschenken.

„Wer billig kauft, kauft oft teuer“

Kurzle­big­keit

Schlechte Qualität ist oft mit bloßem Auge erkennbar und manchmal sogar riechbar. Gesund­heits­schäd­li­che Ausdüns­tun­gen der einzelnen Waren addieren sich in Billiglä­den im günstigs­ten Fall zu unange­neh­men Gerüchen und es ist nicht absehbar, welche Folgen der Kontakt im täglichen Gebrauch haben wird. Darüber hinaus lässt die Haltbar­keit zu wünschen übrig und die Abfall­menge steigt an.

Langle­big­keit

Gute Qualität schlägt sich im Preis nieder - keine Frage. Aber unser Wohlbe­fin­den, das mit einer umwelt­be­wus­s­te­ren Produktion verknüpft ist, sollte uns das wert sein. Hochwer­tige Produkte müssen nicht so oft ersetzt werden und entlasten auch in diesem Aspekt die Umwelt.

Pflegliche Behandlung

Damit eine lange Verwendung gewähr­leis­tet ist, beachten Sie die Hinweise der Hersteller zur Pflege und Behand­lung der Produkte. Beispiele:

  • Eine beschichte Bratpfanne darf nicht mit Scheu­er­mit­tel gereinigt werden.
  • Ein Wollpull­over verträgt kein Vollwasch­mit­tel und hohe Tempe­ra­tu­ren.
  • Stecker sollten nicht am Kabel gezogen werden.

Reparatur

Fehlen Ihnen die nötigen Kenntnisse etwas selbst zu reparieren, sollten Sie im Fachhandel nachfragen oder die Hilfe von Fachleuten in Anspruch nehmen. Schon beim Kauf ist auf Repara­tur­freund­lich­keit zu achten, zum Beispiel keine genieteten, sondern verschraubte Verbin­dun­gen.

Tausch

Was Sie selbst nicht brauchen, kann ein anderer noch nutzen. Ob kostenlos inseriert, bei einem Tauschring angeboten oder bei Freunden und Nachbarn gefragt: Es gibt viele Möglich­kei­ten, Inter­es­sen­ten zu finden.

Verkauf

Auf dem Flohmarkt oder im Internet können Sie mögliche Käufer für Ihre gut erhal­te­nen Gebrauchs­ge­gen­stände finden.

Wieder­ver­wen­dung

Manche Verpa­ckun­gen sind schon fast zu schade zum Wegwerfen und können anderweitig genutzt werden:

  • Glasfla­sche als Blumenvase
  • Senfgläser als Trink­glä­ser
  • Versand­kar­ton als Sammel­be­häl­ter für die nächste Altpa­pier­samm­lung

 

Abbildung alter Handys

Zahlen und Fakten
Pro Jahr und Person fallen in Deutschland mehr als 20 Kilogramm Elektroschrott an. Das ergibt 1,8 Mio. Tonnen jedes Jahr, was ca. 15 Containerschiffen entspricht. E-Schrott ist sehr wertvoll, enthält aber auch giftige Stoffe, deswegen ist die richtige Entsorgung so wichtig. Wertvolle Rohstoffe müssen wiedergewonnen werden, damit sie wiedereingesetzt werden können – wir haben nur eine Erde!

Wie erkennen Sie, was E-Schrott ist?
Geräte, die Strom brauchen (aus der Steckdose, Batterie, Akku oder Solarzelle) sind in der Regel als E-Schrott zu entsorgen. Sie sind mit dem Symbol einer durchgestrichenen Mülltonne gekennzeichnet.  

Wie entsorgen Sie E-Schrott richtig?
Enthält Ihr Elektrogerät Batterien oder Akkus, so müssen diese zuvor herausgenommen und richtig entsorgt werden (Batteriesammelstellen, Schadstoffannahme, Handel). Viele Geräte speichern personenbezogene Daten, die Sie zuvor löschen sollten.

Elektrogeräte werden in Karlsruhe an den Wertstoffstationen des Team Sauberes Karlsruhe angenommen. Unterschieden wird zwischen Elektrokleingeräten (bis 50 cm Kantenlänge), die auf allen Wertstoffstationen oder beim Schadstoffmobil abgegeben werden können und Großgeräten, die auf den beiden großen Wertstoffstationen in der Nordbeckenstraße 1 und Maybachstraße 10 b angenommen werden. Zusätzlich können Elektrogeräte in den Hornbach-Filialen abgegeben werden, Haushalts-Großgeräte durch den TSK-Abholservice bei Ihnen abgeholt werden (ausgenommen Bildschirme und Fernsehgeräte). Für Privatpersonen ist die Abgabe in haushaltsüblichen Mengen kostenlos.

Unter www.e-schrott-entsorgen.org können Sie Rückgabemöglichkeiten in ganz Deutschland finden.

Auch bei E-Schrott gilt: Das Beste ist, wenn er gar nicht erst entsteht!

Überprüfen Sie, ob Ihr Gerät noch funktioniert, und Sie es verschenken oder verkaufen können. Hilfe für eine Reparatur gibt es in Repair Cafés, in Karlsruhe über das Reparaturcafé Karlsruhe e.V.
Prüfen Sie vor dem Kauf eines neuen Gerätes, ob Sie dieses wirklich benötigen. Vielleicht kommt ja auch ein kostengünstigeres Second-Hand-Gerät in Frage. Diese refurbished Geräte (das heißt wiederaufgearbeitet) sind professionell aufbereitet und haben eine Händlergewährleistung von mindestens einem Jahr und ein Rückgaberecht von zwei Wochen.

Smartphone, Tablet & Co.

Gerade Smartphones werden oft schnell ersetzt, obwohl sie noch voll funktionstüchtig sind. In ihnen stecken ungefähr 60 verschiedene Stoffe, der Anteil der Metalle beträgt rund 30%. Die Rohstoffe stammen aus der ganzen Welt. Einige Metalle werden nur in kleinen Mengen eingesetzt, der Abbau ist aber sehr umweltschädlich und ressourcenintensiv. (Noch immer wird giftiges Quecksilber zum Goldabbau eingesetzt, und Lebensräume zerstört, beispielsweise durch die Rodung von Urwäldern oder Sprengung von Bergen.)
Die Weiterverarbeitung der Rohstoffe findet oft in anderen Ländern statt, als der Rohstoffabbau. Auch die Endmontage findet wiederum in anderen Ländern statt. Ihr Handy ist also schon einmal um die Welt gereist, bevor Sie es kaufen!

Wie können Sie die Lebensdauer Ihres Handys erhöhen?

Neben Display-Schutzfolien und Hüllen können Sie die Lebensdauer Ihres Handys durch korrektes Laden verlängern. Am besten ist es, das Handy zu laden, bevor es ganz leer ist und den Ladevorgang bei ungefähr 70 % zu beenden.
Wussten Sie schon: wenn Sie Ihr Handy fünf Jahre benutzen anstatt zweieinhalb, sparen Sie 50 kg Co2 ein! Das entspricht einer Autofahrt von 300 – 400 Kilometern. So wäre es doch ganz einfach, seinen CO2-Fußabdruck zu verbessern!

Wie viele Handys liegen in Ihrem Zuhause ungenutzt?
Schauen Sie einfach mal nach, und geben Sie funktionstüchtige Geräte privat oder an Refurbished-Unternehmen weiter. Kaputte Geräte geben Sie bei einem unserer Wertstoffhöfe, beim Schadstoffmobil oder einer Handy-Sammelstelle ab. Löschen Sie davor die personenbezogenen Daten.

Gibt es nachhaltige Handys?
Neben refurbished (wiederaufgearbeiteten) Geräten gibt es auch faire Handyhersteller sind das niederländische Unternehmen Fairphone (mit den gleichnamigen Handys) und Shift aus Deutschland. Diese Unternehmen achten sowohl darauf, keine sogenannten „Konfliktrohstoffe“ (etwa aus Bürgerkriegsgebieten) einzusetzen, als auch darauf, dass der Herstellungsprozess unter möglichst fairen Bedingungen stattfindet.

 

Quellen:

Team Sauberes Karlsruhe, www.greenpeace.de, www.umweltbundesamt.de, www.e-schrott-entsorgen.org, www.umwelt-im-unterricht.de

Ein Mann fährt auf einem Lastenfahrrad.

Sparen Sie auch bei der Fortbewegung Abfall

Einkaufen

Zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto: Für jede Trans­port­ar­t ­gibt es Hilfs­mit­tel, um auf Plastik­tü­ten zu verzichten. Durch den Gebrauch eines Einkaufstrol­leys ersparen Sie sich müh­sa­mes Schleppen. Für das Fahrrad sind Trans­port­an­hän­ger er­hält­lich und in Klapp­kör­ben lässt sich der Einkauf vom Ab­stell­platz zur Wohnung tragen. Ist für einen großen Wo­chen­ein­kauf eine ausge­dehnte Einkaufs­fahrt mit dem Auto nötig, sind die Einkäufe in Klappboxen, Einkaufs­kör­ben und wie­der­ver­wend­ba­ren Einkaufsta­schen gut unter­ge­bracht. Die täg­li­chen Klein­ein­käufe können Sie gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad be­wäl­ti­gen.

Erledi­gun­gen planen

Sparen Sie Zeit, Geld und Abgase: Vermeiden Sie sponta­ne Ein­zel­fahr­ten und erledigen Sie mehrere Vorhaben auf einer Fahrt.

Mobil sein

Gehen Sie  Kurzstre­cken zu Fuß. Für mittlere Strecken bieten sich der öf­fent­li­che Nahverkehr oder das Fahrrad an. Regel­mä­ßige Pflege und Wartung tragen dazu bei, dass Sie Ihr Fahrzeug länger nutzen ­kön­nen.

Park & Ride

Ist die Fahrt mit dem Auto unumgäng­lich, können Sie es möglicherweise kom­bi­nie­ren: Nutzen Sie für die reine Fahrstre­cke das Auto und für den Stop-and-Go-Bereich das Faltrad, Mietfahr­rad, öffent­li­che ­Ver­kehrs­mit­tel oder gehen Sie zu Fuß.

Reisen

Ob mit dem Zug, Carsharing oder dem eigenen Auto: In keinem Fall müssen Sie bei der Reise­ver­pfle­gung auf abfall­fördernde Produkte zu­rück­grei­fen. Belegte Brote, Obst, Gemüse und gekochte Eier sind in Brotboxen sicher unter­ge­bracht und allemal gesünder als der Schnellim­biss am Rande der Autobahn. Zu Hause zuberei­te­ter Kaffee oder Tee aus der Thermo­s­kanne schmeckt im Picknick- oder Porzel­lan­be­cher ­bes­ser als in Einweg­be­chern aus Pappe oder Plastik. Wer lieber ­Saft oder Sprudel trinkt, ist mit den Mehrweg-Varianten auf der abfallarmen Seite.

Schulweg

Über­ra­schen Sie Ihr Kind mit liebe­voll ­selbst­ge­mach­ten, gesund belegten Schul­bro­ten in der Vesperdose. Lassen Sie Ihr Kind selbst zur Schule gehen oder radeln. Das ist gesünder und stärkt das Selbst­be­wusst­sein Ih­res Kindes. Sie können die Schule auch gemein­sam zu Fuß oder per Rad erreichen.

Vergnügen

Legen Sie sich ein Sparschwein an: Für jeden Kilometer, den Sie statt mit dem Auto zu Fuß oder mit dem Fahrra­d ­zu­rück­ge­legt haben, werfen Sie 0,20 Cent in das Sparschwein. Mal sehen, wie schnell Sie das Geld zusam­men­ha­ben, um zum Beispiel Essen zu gehen.

Ausbes­sern/Fli­cken

Bewahren Sie Ihr Kleidungsstück vor dem endgültigen Aus: Wer nicht mit Nadel und Faden um­ge­hen kann, kann Bügel­mo­tive oder Bügel­fli­cken verwenden. Bei hoch­wer­ti­gen Textilien lohnen sich auch Kunst­stop­fen oder der Gang zu einer Schneiderei.

Bewusster Kleiderkauf

Achten Sie auf langlebige Qualität. Kombinationsfähige Kleidungsstücke können Sie mit modischen Accessoires und dem ein oder anderen „neuen“ Kleidungsstück aufpeppen.

Textil­pflege

Damit Sie lange Freude an Ihren Textilien haben, achten Sie auf die Pflege­hin­wei­se. Vermeiden Sie den Kauf von Tex­ti­lien, die nur chemisch gereinigt werden können.

Weiter­ge­ben/Wie­der­ver­wen­den

Gut erhaltene Kleidung, die Sie nicht mehr brauchen, können Sie auf dem Flohmarkt anbieten, in Secondhandläden, einer karitativen Einrichtung oder über die Alttextilcontainer abgeben. Nicht mehr tragfähige Kleidung können Sie außerdem zum Putzen verwenden.

Laptop, Notebook, Arbeit, Büro

Abfallvermeidung beginnt bereits beim Kauf

Was nicht gekauft wird, wird nicht mehr herge­stellt und kann keinen Abfall verur­sa­chen, weder in der Produktion noch als un­brauch­ba­res Überbleib­sel. Außerdem gilt: Was aus wie­der­ver­wer­te­ten Materia­lien herge­stellt wird, verur­sacht ­min­des­tens einmal weniger Abfall.

Angebot

Verschaffen Sie sich auch bei alltäglichen Waren einen Überblick über das Angebot und die Neuheiten. So finden Sie umweltfreundliche und abfallarme Produkte.

Bürogeräte

Achten Sie bei Neuan­schaf­fun­gen auf Angebote aus recycelten Materialien und auf die Wiederverwendbarkeit der Produkte.

Drucker

Achten Sie beim Drucker­kauf darauf, dass der Drucker über Pa­tro­nen für die verschie­de­nen Farben verfügt. So wird jede Pa­trone optimal ausgenutzt.

Papier/Schreib­ma­te­rial

Für die ersten Schreib­übun­gen Ihrer Kinder können Sie mit einer Schreiblerntafel oder mit einseitig gebrauch­tem Schmier­pa­pier ­Pa­pier­berge einsparen.
Greifen Sie bei Schul­hef­ten, Ringbuchein­la­gen und Colle­ge­blö­cken zu Waren aus Recycling­pa­pier. Recycling­pa­pier ist für Kopierer und Laser­drucker ­ge­eig­net.

Drucken

Bitte denken Sie an die Umwelt und drucken Sie nur, wenn es wirklich notwendig ist.

Schreib­ge­räte

Bevor­zu­gen Sie beim Kugel­schrei­ber Großraum­mi­nen, beim Füller ­Ge­räte mit Konverter (auch nachrüst­bar) oder Kolben­fül­ler. Vermeiden Sie Wegwerf­pro­dukte wie Einweg­ku­gel­schrei­ber und Tin­ten­pa­tro­nen. Blei- und Buntstifte werden unlackiert und in anderen umwelt­freund­li­chen Varianten angeboten. Hilfe bei der K­auf­ent­schei­dung können hierbei verschie­dene Umwelt­zer­ti­fi­ka­te wie FSC und PEFC sein.
Verwenden Sie zum Markieren holzge­fasste Trock­en­text­mar­ker oder nach­füll­bare Textmarker.

Wohlfühlen im eigenen Heim ist wichtig. Und auch bei der Einrichtung können Sie zur Abfallvermeidung beitragen.

Beleuch­tung

Stimmungsvolles Licht können Sie auch mit Energiesparlampen erzielen: Achten Sie beim Kauf auf die Kennzeichnung „warmweiß“. Auch dimmbare Energiesparlampen bietet der Handel an. Eine noch längere Lebens­dauer und einen geringen Strom­ver­brauch haben LED-Lampen. Diese gibt es auch in farbigen Varianten, die gedämpftes Licht abgeben.

Einrich­tung

Möbel sollten langlebig sein und Repara­tur­mög­lich­kei­ten bieten. Schraubverbindungen können nachgezogen werden, Vernietungen sind nicht oder nur schwer zu reparieren.
Achten Sie auf schad­stoff­freie Natur­ma­te­ria­lien und entspre­chende Öko-Siegel.

Raumde­ko­ra­tion

Dekomaterialien müssen Sie nicht jedes Jahr neu kaufen, sondern können sie wiederverwenden. Herbst- und Winterdekorationen lassen sich beispielsweise durch Früchte oder andere Elemente aus der Natur ergänzen. In der herbstlichen Zeit bieten sich hier Kastanien, Nüsse oder Zierkürbisse an.

Raumbe­duf­tung

Düfte aus Hölzern, Ölen, Kerzen oder Raumsprays: Der Handel bietet viele Möglichkeiten, um das eigene Heim zu beduften. Achten Sie darauf, dass die enthaltenen Öle nicht künstlich hergestellt sind und keine krebserregenden Stoffe enthalten. Auch bei Raumsprays sollten Sie die Inhaltsstoffe prüfen und zur Abfallvermeidung auf Sprühdosen verzichten.
Natürliche und sparsame Alternativen sind ungespritzte Orangen- oder Mandarinenschalen, mit Gewürznelken gespickte Orangen und vieles mehr. Eine weitere abfallarme Alternative sind naturreine ätherische Öle, die in einer Duftlampe mit Wasser verdünnt verdunstet werden.

Stand-By vermeiden

Manche Menschen reagieren sensibel auf Elektrosmog. Vermeiden Sie den Stand-By-Betrieb, zum Beispiel durch Netzfreischalter. Geringere Stromkosten und weniger Umweltbelastungen sind hierbei angenehme Nebeneffekte.

Teelichter

Es müssen nicht immer Alumi­ni­um­hül­len sein! Teelich­ter sind auch ohne Einmal-Hüllen erhältlich. Auf Dauer verwend­bare Hüllen werden aus Glas oder Edelstahl angeboten.

Wohlige Wärme

Achten Sie darauf, dass die Heizkörper nicht durch Möbel oder Vorhänge verdeckt werden, damit die Luft zirku­lie­ren kann. Auch das richtige Lüften trägt zum angenehmen Raumklima bei: besser Stoßlüften bei ausge­schal­te­ter Heizung als Dauer­kip­pen bei hoch einge­stell­ter Heizung.
Durch Dauer­kip­pen ausge­kühlte Wände erfordern eine höhere Raumtem­pe­ra­tur.

Persönlich und umwelt­freund­lich: Das ideale Geschenk!

Weihnachten, Geburtstag oder eine Hochzeit – es gibt im Jahr zahlreiche Anlässe, an denen wir Menschen eine Freude bereiten möchten. Wie wäre es mit einem nachhaltigen Geschenk?

Tipps:

  1. Es gibt einige Möglichkeiten, das Geschenk nachhaltig zu verpacken. Sie könnten das Geschenk zum Beispiel in Stoff oder Zeitungspapier einwickeln.
  2. Das Geschenk sollte langlebig und repara­tur­freund­lich sein.
  3. Achten Sie beim Kauf von Produkten auf möglichst lokale Produkte und Produktionen. So fallen lange Lieferwege weg.
  4. „Zeit ist das schönste und wichtigste, was man einem Menschen schenken kann“: Verschenken Sie doch Eintrittskarten für einen gemeinsamen Besuch, zum Beispiel ins Theater, Kino, Museum oder Schwimmbad.

Weitere Ideen für nachhaltigere Geschenke:

  • Coffee-to-go-Becher aus Porzellan oder Edelstahl
  • Thermos­fla­sche
  • Joghurt-Bereiter


Beispiele für Geschenke, die Abfall verwerten:

  • Hochwer­tige Bleistifte mit Verlän­ge­rer (Blei­stift­res­te können weiter verwendet werden)
  • Schmelz­feuer (Kerzen­stum­mel als Brenn­stoff)

LED-Lampen sind in vielen verschie­de­nen Variationen erhältlich: als helles Arbeits­licht, warmweißes Wohnlicht, in verschie­de­nen Far­ben und sogar als Farbwechs­ler. Sie kommen auch in be­leuch­te­ten Dekoele­men­ten, Lichter­ket­ten und als kabel­lo­se Weih­nachts­baum­be­leuch­tung zum Einsatz.

Vergleich Energiesparlampe gegen Glühlampe

Die Glühlampe wandelt lediglich zwischen fünf und zehn Prozent ­der elektri­schen Energie in sichtbares Licht um. Der Rest geht als Wärme­ener­gie verloren. Dagegen benötigt eine ­Ener­gie­spar­lampe im Vergleich zur Glühlampe nur rund 20 Prozent ­des Stroms, um die gleiche Helligkeit zu erzeugen.

Aus Energie-Einspa­rungs- sowie Klima­schut­zer­wä­gun­gen – weniger Strom­ver­brauch bedeutet auch eine Senkung des CO2-Ausstoßes – hat die Europäi­sche Union die „Öko­de­sign-Richt­li­nie“ erlassen, die bestimm­te ­Min­dest­an­for­de­run­gen an Leucht­mit­tel stellt. Als Basis zur Be­wer­tung der Energie-Effizienz dient das EU-Energie-Label: unter­schie­den wird zwischen den Energie­ef­fi­zi­enz­klas­sen A (ge­rin­ger Verbrauch) bis G (hoher Verbrauch).
Die Vorgaben wurde durch Inkraft­tre­ten des „Gesetzes über die um­welt­ge­rechte Gestaltung energie­be­trie­be­ner Produk­te“ (­Ener­gie­be­trie­bene-Produkte-Gesetz – EBPG) in nationales Recht ­über­nom­men.

Am Ende des Umset­zungs­pro­zes­ses der Richtlinie steht die völli­ge Ab­schaf­fung der Glühbirne sowie anderer energie­auf­wän­di­ger ­Leucht­mit­tel.

So werden mittlerweile keine Energiesparlampen hergestellt. LED-Lampen und weitere Alternativen sind weitaus effizienter.

Die Ökodesign-Verordnung vom Juni 2024 des Europäischen Parlaments und Rates löste die Ökodesign-Richtlinie von 2005 ab und regelt - neben vielen anderen Umweltaspekten - die Verwendung energieverbrauchsrelevanter Produkte.

Werbung im Briefkasten

Flyer, Prospekte, Zeitungen: Oft landen sie ungele­sen im Altpapier oder auf den Straßen und belasten die Umwelt. Für die Herstel­lung von Papier wird viel Energie verbraucht. Es ist ein wertvolles Produkt, das nicht einfach so verschwen­det werden ­sollte. Was viele nicht wissen: Sie können sich gegen die Wer­be­flut wehren und gleich­zei­tig helfen, Verschmut­zun­gen durch­ her­um­flie­gende Werbe­pro­spekte zu verhindern.

Bitte keine Werbung ein­wer­fen!

Ein Aufkleber mit diesem oder einem ähnlichen Text auf dem Brief­kas­ten genügt nach einem Urteilss­pruch des Bun­des­ge­richts­ho­fes (Urteil vom 20. Dezember 1988, Akten­zei­chen VI ZR 182/88), sich oder vielmehr seinen Brief­kas­ten vor dem Einwur­f von nicht adres­sier­ten Werbe­sen­dun­gen, Flyer und Post­wurf­sen­dun­gen zu schützen.

Wenn Sie auch keine Wochen­zei­tun­gen wünschen, so muss dies ­zu­sätz­lich auf dem Aufkleber vermerkt sein.

Bitte keine Werbung und keine kosten­lo­sen Wochen­zei­tun­gen einwerfen!

 

Hiermit sind Sie gegen alle unadres­sier­ten Werbe­an­fech­tun­gen ­ge­wapp­net. Denken Sie aber daran, dass Sie dann auch nicht die in der Badischen Woche eingelegte „Stadt­Zei­tung“, das of­fi­zi­elle, kostenlose Nachrich­ten­or­gan der Stadt Karls­ru­he er­hal­ten.

Gut zu wissen: Wenn Sie kein Hin­weis­schild an Ihrem Brief­kas­ten angebracht haben, besteht k­ein Unter­las­sungs­an­spruch beim Einwurf nicht perso­na­li­sier­ter Wer­b­e­post.

Was trotz Vermerk noch in Ihrem Brief­kas­ten an Werbung einge­hen ­kann, ist die an Sie adres­sierte Werbung, die beispiels­wei­se ­zu­sam­men mit abonnier­ten Zeitungen geliefert wird. Dies kann Ihnen durch einen nicht gemachten Sperr­ver­merk im „Klein­ge­druck­ten oder durch Adress­han­del wider­fah­ren. Die Post ist verpflich­tet, solche Sendungen zuzustel­len.

Welche Möglich­kei­ten gibt es noch?

Sie haben die Möglich­keit, sich auf die „Robin­son­lis­te“ setzen zu lassen. Damit werden Sie von Listen der Mitglieds­fir­men des Deut­schen Dialog­mar­ke­ting Verbandes e. V. (DDV) gestrichen. Infos dazu gibt es im Internet unter www.ichha­be­die­wahl.de. Weiterhin steht die Robin­son­liste des Inter­es­sen­ver­ban­des­ ­Deut­sches Internet (IDI) unter www.robin­son­liste.de zur Aus­wahl.


Wo erhalten Sie die Auf­kle­ber?

Vorge­druckte Aufkleber bekommen Sie im Schreib­wa­ren­han­del, bei der Verbrau­cher­zen­trale, in Baumärk­ten und bei Schilder-/ Schlüs­sel­diens­ten. Ein „Keine Werbung ein­wer­fen“-Aufkleber ist auch beim Amt für Abfall­wirt­schaft er­hält­lich. Selbst­ver­ständ­lich können Sie Ihren eigenen Auf­kle­ber gestalten, der Ihren indivi­du­el­len Bedürf­nis­sen ent­spricht, den Sie selbst ausdrucken können.

Was tun, wenn der Brief­kas­ten­auf­kle­ber missach­tet wird?

In diesem Fall wenden Sie sich an den „Ver­ur­sa­chenden“, der für sich wirbt. Bei Wochen­zei­tun­gen ist das der im Impressum genannte Vertrieb, bei direkt einge­wor­fe­nen Wer­be­blät­tern wenden Sie sich an das beworbene Geschäft (­Ge­schäfts­lei­tung); lassen Sie es nicht zu Ihrer Aufgabe werden, sich mit dem Verteiler in Verbindung zu setzen. Sie haben diesem schließ­lich nicht den Auftrag erteilt.
Bei unerwünsch­ten adres­sier­ten Werbe­brie­fen könnten Sie es mit dem im Schreiben beige­füg­ten Freium­schlag ­ver­su­chen.

Darüber hinaus können Sie den Rechtsweg beschrei­ten oder sich an Ihre Verbrau­cher­zen­trale wenden, die solche Fälle sammelt und ge­ge­be­nen­falls Abmah­nungs­ver­fah­ren einleitet.

„Ich steh' auf Stoff!“ – So tue ich etwas für die Um­welt!

Abfall­ver­mei­dung bedeutet, Abfälle erst gar nicht entstehen zu lassen. Sie schont Ressourcen, die nicht unendlich vorliegen, und schützt Mensch und Umwelt. Sie können bereits beim Einkau­fen dar­auf achten, Ihre Abfall­menge so gering wie möglich zu halten. Einweg­pro­dukte und unnötiger Konsum stellen große Probleme für die Umwelt dar.

Tipps beim Einkaufen

  • Bewusster Einkauf: Schreiben Sie sich einen Einkaufs­zet­tel und kaufen Sie nur das, was Sie brauchen.
  • Kaufen Sie unver­pack­tes Obst und Gemüse und verwenden Sie Mehr­weg­netze.
  • Vermeiden Sie den Kauf von Mogel- und Porti­ons­pa­ckun­gen.
  • Ich steh' auf Stoff!: Nutzen Sie umwelt­freund­li­che Va­ri­an­ten, zum Beispiel eine Baumwoll­ta­sche oder einen Korb. Es gibt sie mittler­weile in den unter­schied­lichs­ten Ausfüh­run­gen, mit schönen Farben und Motiven.

 

Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung muss nicht sein

Das Mindest­halt­bar­keits­da­tum auf verpackten Lebens­mit­teln ist kein Verfalls­da­tum. Es gilt in erster Linie für den Handel. In der Regel sind die Lebens­mit­tel auch nach Ablauf dieses Datums noch verzehr­fä­hig und müssen nicht gleich wegge­wor­fen wer­den.
Tipp: Super­märkte bieten häufig Lebens­mit­tel ­zum reduzier­ten Preis an, wenn das Mindest­halt­bar­keits­da­tum fast er­reicht ist. Greifen Sie gerne mal auf diese Produkte zurück und retten Sie diese vor der Tonne!


Wie können Sie mit Abfall­ver­mei­dung Geld spa­ren?

  • Nachfüll­pa­ckun­gen sind meistens günstiger als der Neukauf ­des Produktes. Durch einen bewussten Konsum sparen Sie Geld.
  • Händler gewähren bei Coffee-to-go teilweise Preis­nach­lässe, wenn ein Mehrweg­be­cher verwendet wird (zum Beispiel www.faecher-becher.de).
  • Nutzen Sie Mietmög­lich­kei­ten oder Kaufge­mein­schaf­ten für Geräte, die Sie nur einmalig oder selten brauchen ­be­zie­hungs­weise nutzen.
  • Schauen Sie sich auf Flohmärkten um. Ob online oder in der Stadt können Sie Schätze finden oder eigene Sachen anbieten, für die Sie keine Verwendung mehr haben.

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