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Müllsammlung wird elektrisch

Sieben batteriebetriebene Müllsammelfahrzeuge wie dieses sind bereits seit September im Stadtgebiet im Einsatz. Sieben batteriebetriebene Müllsammelfahrzeuge wie dieses sind bereits seit September im Stadtgebiet im Einsatz. © TSK

Der Gemeinderat hat die Beschaffung von elf batterieelektrischen Abfallsammelfahrzeugen beschlossen. Die erforderlichen finanziellen Mittel für diese Investition sind im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs Team Sauberes Karlsruhe (TSK) in voller Höhe vorhanden, so das TSK in einer Pressemitteilung. Die Finanzierung erfolgt mit den für die Fahrzeugbeschaffung (Investitionsprogramm 2024/2025) vorgesehenen Mitteln des Eigenbetriebs.

Bereits seit Ende September sind sieben neue batteriebetriebene Fahrzeuge im Karlsruher Stadtgebiet unterwegs. Mit ihnen will das TSK ein Zeichen für Klimaschutz, Nachhaltigkeit und eine innovative Entsorgungslogistik setzen. Das TSK, verantwortlich für den Fuhrpark der gesamten Stadtverwaltung, treibt seit Jahren die Elektromobilität voran und zeigt, dass Umweltschutz auch bei großen Nutzfahrzeugen möglich ist. Die neuen Fahrzeuge wurden von Bürgermeisterin Bettina Lisbach und den Betriebsleitern des TSK, Doris Schönhaar und Dominic Harz, bei einem Pressegespräch vorgestellt.

Ziel ist es, den Fuhrpark bis 2035 – mit Ausnahme einer kleinen Reserve für Notfälle (zum Beispiel Stromausfall) – vollständig auf alternative Antriebe umzustellen. Die E-Müllfahrzeuge eignen sich besonders gut für Karlsruhe, da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des TSK meist nur kurze Strecken mit vielen Stopps fahren, oft mitten in der Stadt, wo die Luft am stärksten belastet ist. Mit den neuen E-Fahrzeugen werden die Geräusch- und Geruchsbelästigung deutlich gesenkt, was die Lebensqualität in den Stadtteilen steigert. Auch die CO₂-Emissionen werden durch den Elektroantrieb minimiert, was dem Klimaschutz zugutekommt. Jedes E-Müllfahrzeug spart, abhängig vom Einsatz, zwischen 150 und 170 Tonnen CO₂ pro Jahr ein. Die Indienststellung der ersten sieben Fahrzeuge bedeutet somit eine Reduzierung von rund 1.200 Tonnen CO₂-Emissionen jährlich. -red- /-gia-

Dieser Artikel erscheint in der StadtZeitung Nr. 43 am 24. Oktober 2025. Die Inhalte der StadtZeitung schon lesen, bevor sie im Briefkasten steckt: Im ePaper sind alle Ausgaben digital verfügbar.

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